Fitness im Rentenalter
Dr. Helmut Aigelsreiter
| Damit
Sie den Zustand Ihrer Fitness selbst ermitteln können, hat Dr.
Aigelsreiter, ein sportlicher 76-Jähriger und TV-erprobter „Vorturner
der Nation" speziell für die aktive „60-plus Generation"
diesen Test zusammengestellt.
Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewicht, die so genannten motorischen Grundeigenschaften des Menschen, sind die vier Eckpfeiler, auf die sich Ihre Fitness stützt. Ist nur eine dieser vier Säulen nicht intakt, wirkt sich dies auf die gesamte körperliche und geistige Verfassung aus. |
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Ausdauer Mit einem regelmäßigen Ausdauertraining werden speziell Herz und Kreislauf positiv beeinflusst, wodurch der Organismus in der Lage ist, Anstrengungen gut auszuhalten und sich danach relativ rasch wieder zu erholen. Das Herzvolumen vergrößert sich, so dass es bei gleicher Leistung weniger oft schlagen muss. Das Ausdauertraining gilt deshalb als wirkungsvolle Prophylaxe gegen Herzinfarkt. Um herauszufinden, ob Sie Ihrem Alter entsprechend über genug Ausdauer verfügen, versuchen Sie folgenden Test exakt auszuführen: |
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LAUFEN AUF DEM STAND Die Knie dabei bei jedem Laufschritt möglichst hoch heben. Bewertung: |
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ARMKRAFT Arme beugen an der Wand. Abstand ca. 50 bis 60 cm von der Wand. Arme in Schulterhöhe. Bei jeder Beuge berührt die Stirn die Wand. Wichtig: Hals- und Brustwirbelsäule sind gestreckt. Stärkt vor allem den Oberarmstrecker. |
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Kraft Es wird getestet, ob vor allem große Muskelgruppen die wichtigsten Gelenke ausreichend gut stabilisieren bzw. entlasten können. Da bereits ab dem 30. Lebensjahr der Abschwächungsprozess des Muskelapparates einsetzt, ist ein gezieltes Muskelaufbauprogramm bis ins hohe Lebensalter erforderlich. Bei den Krafttests wird zwischen Bein-, Arm- und Rumpfkraft unterschieden. |
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BEINKRAFT - KNIEBEUGEN Knie beugen bei vollem Sohlenstand. Gehen Sie zumindest so weit in die Knie, dass sich Ober- und Unterschenkel im rechten Winkel befinden. Bewertung: |
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RUMPFKRAFT a) Rumpfrückseite Bewertung: |
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RUMPFKRAFT b) Rumpfvorderseite Bewertung: |
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Beweglichkeit Muskeln unseres Bewegungsapparates neigen durch einseitige Über- bzw. Unterbelastung sowohl in Sport, Beruf als auch im Freizeitverhalten zu Verkürzung und Abschwächung, was zur muskulären Dysbalance mit Schmerzen führen kann. Bei den Beweglichkeitstests wird zwischen Extremitätenbeweglichkeit (Beine und Arme) und Rumpfbeweglichkeit unterschieden. |
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a) BEINE UND FÜSSE Fersensitz mit gestreckten Sprunggelenken. Bewertung: |
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b) ARME UND HÄNDE Drücken Sie die Handflächen mit verschränkten Fingern im Kniestand auf den Boden. Bewertung: |
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RUMPF UND BECKEN Im Grätschsitz mit verschränkten Armen zwischen den gegrätschten Beinen den Boden berühren. Bewertung: |
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Gleichgewicht Neben Geschicklichkeit und Reaktionsfähigkeit ist besonders das Gleichgewicht ein wichtiger Aspekt der Gesamtkoordination. Je besser die Koordination ausgebildet ist, desto zielgerechter und präzise funktionieren unsere Bewegungen in Sport, Beruf und bei unseren Tätigkeiten im Alltag. Unser Ziel soll es sein, die Koordination der Bewegungsabläufe zu verbessern, denn dadurch kann die Verletzungsanfälligkeit des Muskel-Gelenk-Systems gesenkt und die Gelenksbelastung reduziert werden. |
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GEHEN
Bewertung: |
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